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Montag, 18. Februar 2019

Der Donzdorfer Kapellenweg - Teil 12 - Grundlegende Erkenntnisse aus der Kulturgeschichte der Donzdorfer Kapellen

© Gabriele von Trauchburg


Die vorangegangene Studie zur Kulturgeschichte der Kapellen entlang des Donzdorfer Kapellenwegs entwickelte sich im Laufe der einzelnen Untersuchungen zu einem spannenden Projekt voll unvorhersehbarer, neu zu entdeckender Aspekte. 
Die kulturgeschichtliche Untersuchung einer Gruppe von Kapellen ist bisher einzigartig. Dies ist kein Wunder, denn der Großteil der schriftlichen Unterlagen wurde in der Vergangenheit als nutzlos erachtet und deshalb entsorgt. Es ist schon ein großer Glücksfall, dass die Heiligenrechnungen der alten Kapellen Hürbelsbach, Unterweckerstell und Grünbach als serielle schriftliche Quellen noch immer im Gräflich Rechbergschen Familienarchiv Donzdorf  gelagert werden. Nur deshalb war es möglich, die finanziellen Grundlagen der Kapellenverwaltung aufzugliedern und völlig überraschende Erkenntnisse daraus zu ziehen.
Die kunsthistorische Entwicklung der Kapellengebäude ist von ständigem Wandel geprägt, denkmalschützerische Gedanken gab es in vergangenen Jahrhunderten nicht. Aus diesem Grunde achtete man in den unterschiedlichsten Kunstepochen weniger auf den Erhalt alter Ausstattung. Statt dessen wurde die Gestaltung der einzelnen Kapellen eher als eine ständige Weiterentwicklung empfunden.
Gerade die erstmalige gemeinsame Aufarbeitung von Geschichte und Kunstgeschichte eröffnete völlig neue Erkenntnisse: die lokale mittelalterliche Herrschafts- und Patronatsgeschichte wurde erweitert und zum Teil korrigiert (s. Hürbelsbach, Unterweckerstell und die zweigeteilte Residenz Donzdorf). Die Auswirkungen des 30jährigen Krieges konnten am Beispiel von einem Malter Hafer regional greifbar gemacht werden. Erstmals in größerem Umfang gelang der Nachweis, dass Kapellenverwaltungen als Kreditinstitute für die ländliche Bevölkerung bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts fungierten. Zugleich waren Kapellen auch Kreditinstitute für benachbarte kirchliche Gebäude. Auf diese Weise wurde eine erstaunlich hochwertige Ausstattung der Pfarreien mit barocken Pfarrhöfen oder Ausstattungen von Kirchen beispielsweise mit Orgeln finanziert.
Zudem konnte eine Reihe von Neuentdeckungen im Bereich der Kunstgeschichte gemacht werden. Im Zentrum steht dabei der Hürbelsbacher Altar, dessen Aufbau und seine Bedeutung sowie sein Stifter. Zudem war es möglich, zwei Altarflügel der Unterweckersteller Kapelle zuzuordnen. Außerdem wurde ein Rekonstruktionsversuch der Chormalereien von Unterweckerstell vorgenommen.
Ein Schwerpunkt der Untersuchungen war, die Offenlegung der Verbindung zwischen Stiftern und ihren Stiftungen, ein Untersuchungsfeld, das im regionalen Umfeld noch nie vorgenommen wurde. Gleiches gilt für die  Offenlegung der Verbindungen zwischen groß- und kleinräumigen historischen Ereignissen und deren Auswirkungen auf die Kapellen im allgemeinen.
Gleichzeitig hat sich ein neues Arbeitsfeld aufgetan: In den vergangenen fünf Jahren konnte ich immer wieder Hinweise auf die Existenz einer bayerischen Kunstexklave im Umfang der ehemaligen Rechbergischen Herrschaften entdecken. Diese entstand spätestens mit dem Bau der Wallfahrtkirche Hohenrechberg. Sie entwickelte sich in der Folgezeit weiter: mit der Bernhardus-Wallfahrtskirche, der Mariensäule vor der Stadtpfarrkirche Weißenstein, mit dem Gemälde im Hochaltar der Stadtpfarrkirche, der Nenninger Pietà, mit den Nazarener-Gemälden und -Wandmalereien in Donzdorf und Unterweckerstell sowie den neogotischen Skulpturen von Anselm Sickinger.  Finanziert werden konnte sie nur durch die Stiftungen der gräflichen Familie Rechberg und durch die Finanzen der Kapellen am Donzdorfer Kapellenweg. Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse diese ersten Erkenntnisse noch nach sich ziehen werden.

Montag, 7. Januar 2019

Der Donzdorfer Kapellenweg - Teil 2: Die drei Kapellen in St. Martinus Donzdorf

© Gabriele von Trauchburg


In die Donzdorfer Pfarrkirche St. Martinus sind insgesamt drei Kapellen integriert. Die beiden älteren Kapellen sind die Gruftkapelle des gräflichen Hauses Rechberg im linken Seitenarm der Kirche und die Taufkapelle im rechten. Die jüngste Kapelle ist die Antoniuskapelle, die man jetzt durch die Gruftkapelle betrittt. Der Grundriss der Donzdorfer Pfarrkirche St. Martinus geht in die Zeit um 1490 zurück. 

Die Marien- oder Gruftkapelle

Auf der linken Seite in St. Martinus befindet sich die Gruftkapelle der Grafen von Rechberg mit mehreren gotischen Epitaphien. Diese Gruftkapelle war ursprünglich eine Marienkapelle. Sie wird  1525 in einem Testament erwähnt. 
Die Gruftkapelle erfuhr im 19. Jahrhundert eine vollständige Veränderung, als sie im neogotischen Stil umgestaltet wurde. Anhand einer alten Postkarte lässt sich erkennen, dass das Programm des Altares sich mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und Kleinkindern beschäftigte. Der rechte, vollständig erkennbare Altarflügel enthält eine Kopie des ehemaligen Hürbelsbacher linken Altarflügels und zeigt die sogenannte Heimsuchung Mariens - die schwangere Maria besucht ihre ältere ebenfalls schwangere Cousine Elisabeth in deren Haus (vgl. Der Donzdorfer Kapellenweg - Teil 4.5: Hürbelsbach, nach 1493 - Die leere Grabkapelle braucht einen Altar

Blick in die ehemalige Taufkapelle und auf deren Altar, vor 1938 - © GvT

Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte die gräfliche Familie begonnen, alte Epitaphien (Gedenksteine) aus anderen Kirchen der Umgebung hierher zu bringen, um sie vor den Veränderungen der Napoleonischen Zeit und den damit einher gehenden Umgestaltungen von Kirchen zu schützen. Auf diese Weise erhielt die Gruftkapelle eine der beeindruckendsten Bronzedarstellungen eines Ritters in voller Rüstung aus der Zeit zwischen 1493 und 1496, die ursprünglich in der Hürbelsbacher Kapelle ihren Bestimmungsort gehabt hatte (Der Donzdorfer Kapellenweg - Teil 4.4: Hürbelsbach 1493-96 - Von der Pfarrkirche zur Grabkapelle). 
An der Ostwand der Kapelle sind heute die spätgotischen Figuren des Heiligen Georgs, Christophorus und Sebastian angebracht, die zuvor in der gegenüberliegenden Sebastianskapelle ihren Standort gehabt hatten. 
Epitaph des Ritters Ulrich II. von Rechberg-Hohenrechberg-Heuchlingen, zwischen 1493-1496 - © GvT

Die Sebastians- oder Taufkapelle 

Die heutige Taufkapelle im rechten Seitenarm war ursprünglich eine dem heiligen Sebastian, dem Pestheiligen, gewidmete Kapelle. Hier beteten die Gläubigen für Kranke und für gesundes Vieh. Die ursprünglich sicherlich in dieser Kapelle in einem Altar plazierte Sebastiansfigur befindet sich gegenwärtig in der gegenüberliegenden Gruftkapelle.  
Heiliger Sebastian - jetzt in der Gruftkapelle - © GvT
1987 wurde die ehemalige Sebastianskapelle in eine Taufkapelle umgewandelt und neu gestaltet. Den bereits 1944 geschaffenen Taufstein des Bildhauers Karl Deibele (1869-1953) mit seinem getriebenen Kupferdeckel von Anton Kuttler, beide aus Schwäbisch Gmünd, brachte man aus der Antoniuskapelle in die rechte Seitenkapelle. 
An der Ostwand der Kapelle arrangierte man 1987 eine Kreuzgruppe. Das spätgotische Kruzifix erhielt die beiden barocken Assistenzfiguren Maria und Johannes. Diese Gruppe hatte zuvor die alte Gruftkapelle geschmückt.


Die Antoniuskapelle 

Vor 1901 gab es eine im Freien gelegene Ölbergkapelle zwischen Turm und dem linken Seitenarm der Pfarrkirche St. Martinus - ähnlich wie an der Süßener St. Ulrichskirche. Häufig dienten Ölbergkapellen oder Ölbergdarstellungen den Pilgern auf dem Jakobsweg als Ort der Verehrung. Donzdorf war vermutlich Teil einer kleineren Verbindung des Jakobsweges von Schwäbisch Gmünd über Winzingen, wo es heute noch eine Jakobus-Statue in der Kirche hat, und Donzdorf weiter über die Steige nach Geislingen und dann nach Ulm.  


Ölbergkapelle hinter einem Gitter -
Postkarte von St. Martinus Donzdorf vor 1901 - © T. Knop

















1903 schloss die Kirchengemeinde die Baulücke zwischen Turm und Seitenarm und richtete die nur von außen zugängliche Ölbergkapelle ein. Bei der Renovierung von St. Martinus 1938 wandelte man die Ölberg- in eine Taufkapelle um. 
Die Rückwand der Kapelle besitzt eine Nische, in der der Heilige Antonius von Padua vor dem Christuskind kniet. Der Münchner Bildhauer Anselm Sickinger, der auch den Hochaltar und die Assistenzfiguren am Altar in Grünbach gefertigt hatte, hatte diese Figurengruppe 1858 geschaffen. Die Verkleidung der Rückwand mit vergoldeten Messingplatten, verziert durch versilberte Blumen und brennende Herzen ist eine Arbeit des Schwäbisch Gmünder Goldschmieds Johannes Grimminger.  
  
Antoniuskapelle in St. Martinus, Donzdorf - © GvT

Die neuen Fenster schuf Emil Gaisser (aus Rottweil?). Bei den beiden Fenstern dominieren die Farben Rot für den Heiligen Geist und Blau für das Wasser. Sie stehen damit für Reinheit und Freiheit. 
Diese Konzeption ist an sich nicht spektakulär und findet sich in zahlreichen anderen Kirchen auch. Spektakulär wird sie jedoch vor dem Hintergrund ihrer Entstehung in der Zeit des Nationalsozialismus. Der damalige Pfarrer Altmann und die gesamte Kirchengemeinde setzten mit dieser Konzeption - und auch noch an anderer Stelle in der Kirche, wie beispielsweise dem West-Portal - ein wichtiges Zeichen, neudeutsch: ein Statement. Kirche und Religion stehen für Reinheit und Freiheit - im Gegensatz zum herrschenden Regime mit seiner Überwachung, Unterdrückung und der Tötung von Gegnern. Und man halte sich vor Augen: Die Renovierung von St. Martinus ging in genau dem Jahre vor sich, an dessen Ende die Reichsprogromnacht stattfand. Später kam dieser ausdrückliche Widerstand gegen das NS-Regime noch einmal zum Ausdruck, als 1944 der Taufstein geschaffen wurde. Die den Taufstein tragenden Löwen wollte der Schwäbisch Gmünder Bildhauer Karl Deibele als die heidnisch-natürlichen Menschen mit ihren Leidenschaften verstanden wissen. Diese Menschen konnten erst durch die Taufe zu Christen werden. In dieser Interpretation kann man wiederum deutlich die Kritik am damals herrschenden Regime erkennen. 


Die Verlegung der Taufkapelle in die ehemalige Sebastianskapelle erfolgte 1987. Die Antoniuskapelle wurde nun zum Ort des stillen Gebets. Der Kapellenpatron Antonius von Padua ist Schutzpatron für viele Menschen. Er hilft bei der Partnersuche, schützt Frauen, Kinder, Liebende, die Ehe und Arme und begleitet beim Altwerden. Große Hilfe ist er auch im Wiederauffinden verlorener Gegenstände. Kein Wunder, dass diese Kapelle gerne von Gläubigen für ihr stilles Gebet genutzt wird.


Quellen und Literatur

Heimatbuch Donzdorf, hrsg. v. der Stadt Donzdorf, Donzdorf 1976
Heribert Hummel, Donzdorf - Die Kirchen der Stadt Donzdorf (Kirchenführer), Weißenhorn 1995
https://de.wikipedia.org/wiki/Anselm_Sickinger
https://remszeitung.de/2010/6/10/Aufbruch-in-die-Moderne-Silber-aus-Schwabisch-Gmund-ein-opulenter-Uberblick-uber-das-Schaffen-des-20-Jahrhunderts/



Donnerstag, 3. Januar 2019

Der Donzdorfer Kapellenweg - Teil 10.6: Grünbach - Neogotik und Restaurierungen im 20. Jahrhundert

© Gabriele von Trauchburg


Nach dem Ende der Napoleonischen Zeit im Jahre 1815 waren alle finanziellen Strukturen zusammengebrochen, das Land von den überbordenen Finanzlasten des Krieges ruiniert. Der Staat konnte sich nur dadurch über Wasser halten, dass er das Vermögen von Hochstiften,  Klöstern und Reichsstädten 1803 einzog und für die eigenen Bedürfnisse ausgab. Dasselbe geschah mit den kleinen und mittleren autonomen Herrschaften 1806.
Die Vermögen von Pfarreien und Kapellen wurden erst nach 1810 beschnitten. Die rund 250 Jahre gängige Praxis des Geldverleihs durch Kapellenverwaltungen wurde untersagt und ihnen damit ihre finanzielle Unabhängigkeit und ihr Gestaltungsfreiraum vollständig genommen. Gleichzeitig bedeutete dies, dass der Geldverkehr erheblich beeinträchtig und damit vor allem die ländliche Ökonomie empfindlich getroffen wurde. Die kulturelle Vielfalt in Kunst und Handwerk brach vollkommen zusammen.

Die Neogotik

Daher ist es kein Wunder, dass die erste große Renovierung der Grünbacher Kapelle erst wieder nach 100 Jahre stattfand. Die barocke Ausstattung wurde dabei völlig entfernt. Statt dessen hielt die Neogotik Einzug.
Die Leitung der Umbauarbeiten von 1886/87 lag beim Donzdorfer Baumeister Johannes Kehrer. In der Grünbacher Kapelle ließ er ein weiteres Fenster auf der Nordseite durchbrechen und die restlichen rundbogig erweitern. Wände und Decken wurden von dem Maler und Illustrator Ludwig Traub (1844-1898 in Göppingen) gestaltet, der im Jahr davor den Laurentius-Zyklus in Hürbelsbach gemalt hatte.
1889 kam ein neuer Altar nach Grünbach, den der Kleinsüßener Schreiner Staudenmaier angefertigt hatte. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt könnte die Statue des Kapellenpatrons, St. Peter (Foto s. Teil 10.2: Grünbach - St. Peter: Eine Kapelle für Badende? (Label: Grünbach)), in die Kapelle gekommen sein.
Die neogotische Stilphase fand 1894 ihren Abschluss, als die bis dahin barocke Turmkuppel zugunsten eines  neuen Spitzhelms von L. Mohn aus Donzdorf entfernt wurde.

Turm von St. Peter in Grünbach - © GvT

Die Wiederentdeckung der gotischen Fresken

Bei der Sanierung von 1966/67 entfernte man die neogotischen Elemente aus der Kapelle. Bei der Renovierung der Wände konnte man die lange überdeckten gotischen Wandmalereien  wieder zutage fördern. Über ihre kulturelle Bedeutung habe ich bereits in Teil 2 der Geschichte der Grünbacher Kapelle gesprochen.
Das Kielbogenportal von St. Peter in Grünbach - © GvT

Das heutige Erscheinungsbild der Kapelle St. Peter in Grünbach

Heute betritt der Besucher die Kapelle durch das schmale Kielbogenportal auf der Südseite. Und sein Blick fällt zuerst auf den Zyklus der Passionsgeschichte Jesu auf der Nordseite. Dann gleitet der Blick weiter zum Altar im Chor.

Die Figurengruppe am Altar umfasst drei Figuren - das Kruzifix aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts und die beiden Assistenzfiguren der Muttergottes und des Apostels Johannes. Die beiden letztgenannten Figuren schuf einer der besten bayerischen Bildhauer des 19. Jahrhunderts, Anselm Sickinger. Sie waren bis 1938 Bestandteil des Hochaltars in St. Martinus Donzdorf, wie man aus einem Foto von 1927 erkennen kann.

Anselm Sickinger, Apostel Johannes -  © GvT
An der Südwand fanden drei große Figuren Platz: Die Heiligen Bernhard und Cyriakus sowie der Heilige Laurentius.
Der Heilige Laurentius kommt ursprünglich aus der Kapelle Hürbelsbach. Aus Sicherheitsgründen wurde er in den 1980er Jahren in die St. Peter-Kapelle gebracht, in Hürbelsbach hingegen befindet sich nur noch seine Kopie.


Die Heiligen Bernhard und Cyriakus gehörten möglicherweise zur ursprünglichen Ausstattung der Kapelle von 1492, denn sie werden in diese Zeit datiert. Ebenso kann ihr Bedeutung für die Gläubigen als wichtiges Indiz für ihre Zugehörigkeit gelten. Der Heilige Bernhard wurde von den Menschen bei medizinischen Problemen um Hilfe angerufen (vgl. in diesem Blog: Die barocke Wallfahrt auf dem Bernhardus - Teil 2: Der Heilige Bernhard vollbringt Wunder). Der Heilige Cyriakus mit dem gefangen genommenen Teufel galt als Beistand bei Versuchung und bösen Geistern, bei Besessenheit und Anfechtungen in der Todesstunde angerufen. Thematisch ergänzen also beide Heilige die Einrichtung eines Wildbades.
Heiliger Cyriakus - © GvT

Beim Verlassen der Kapelle fällt der Blick des Betrachters noch auf die kleinen Statuen der 12 Apostel vom Ende d. 19. Jahrhunderts.

Quellen und Literatur

Heimatbuch Donzdorf, hrsg. v. Stadt Donzdorf, Donzdorf 1976
http://karl-may-wiki.de/index.php/Ludwig_Traub
https://de.wikipedia.org/wiki/Anselm_Sickinger

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